WohWi InsideInformationen der Wohnungswirtschaft Deutschland

Fachthemen


12.06.2017 - Zur Gebäudedefinition bei der Erstellung von Energieausweisen

Energieausweise sind entsprechend § 17 EnEV für Gebäude zu erstellen. In letzter Zeit wurde von Dienstleistern die Auffassung geäußert, in Mehrfamilienhäusern sei jeder Hauseingang bzw. jede Hausnummer als einzelnes Gebäude zu betrachten und jeweils ein einzelner Energieausweis zu erstellen. Dafür gibt es jedoch keinerlei Grundlage. Die Abgrenzung, wofür ein Energieausweis auszustellen ist, richtet sich nach einer Reihe von Anhaltspunkten und nicht nur nach einem. Demnach kann für Mehrfamilienhäuser der Energieausweis selbstverständlich für eine gesamte Gebäudehülle ausgestellt werden, auch wenn mehrere Hauseingänge vorhanden sind.

04.11.2016 - Rundschreiben zum KWKGDie EU-Kommission hat am 24.10.2016 das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) 2016 genehmigt.

Das BAFA kann nun Förderbescheide für KWK-Anlagen, Wärme- und Kältenetze sowie Wärme- und Kältespeicher erteilen. Das aktuelle Änderungsgesetz zum KWKG und zur Eigenversorgung betrifft die Wohnungswirtschaft praktisch nicht.

04.11.2016 - Die aktuelle Energieeinsparverordnung stellt keine Anforderungen, wenn ein Wärmedämmverbundsystem auf intaktem oder instandgesetzem Putz oder auf Beton ohne Putz angebracht wird

Bauherren können in bestimmten Fällen bei Dämmung von Außenwänden im Gebäudebestand die Dämmstoffdicke selbst wählen. Die aktuelle EnEV 2014 stellt keine Anforderungen, wenn ein Wärmedämmverbundsystem auf intaktem oder instandgesetzem Putz oder auf Beton ohne Putz angebracht wird, d. h. wenn nicht die Pflicht zur Wärmedämmung nach Putzerneuerung greift.

4.11.2016 - Die EU-Kommission hat das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) 2016 genehmigt

Die EU-Kommission hat am 24.10.2016 das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) 2016 genehmigt. Das BAFA kann nun Förderbescheide für KWK-Anlagen, Wärme- und Kältenetze sowie Wärme- und Kältespeicher erteilen. Das aktuelle Änderungsgesetz zum KWKG und zur Eigenversorgung betrifft die Wohnungswirtschaft praktisch nicht.

01.08.2016 - Neues Förderprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums mit Zuschüssen für Heizungsoptimierung

Das BMWi startet mit dem 01.08.2016 ein neues Förderprogramm für die Heizungsoptimierung. Gefördert wird durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 30 % auf den Nettorechnungsbetrag, für den Austausch von Pumpen und die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs, in Verbindung damit auch für die Installation von voreinstellbaren Thermostatventilen, Einzelraumtemperaturreglern, Strangventilen, Technik zur Volumenstromregelung, separater Mess-Regelungs- und Steuerungstechnik, Benutzerinterfaces und Pufferspeicher. Antragstellung ab sofort über www.bafa.de/bafa/de/energie/heizungsoptimierung

 Weiterführende Informationen  finden Sie im passwortgeschützten Mitgliederbereich unter "Fachgebiete -> Energie und Technik".


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05.04.2017 -  Rundschreiben BauGB-Novelle

Das Wichtigste In seiner Sitzung vom 31.03.2017 hat der Deutsche Bundesrat das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2014/52/EU im Städtebaurecht und zur Stärkung des neuen Zusammenlebens in der Stadt (BauGB-Novelle) verabschiedet. Ziel des Gesetzes ist mehr Flexibilität bei der Planung von Innenstadtquartieren mit gemischter Nutzung. Das Gesetz sieht die Einführung einer neuen Baugebietskategorie "Urbane Gebiete" vor, die eine hohe Durchmischung von Wohnen, Arbeit und Freizeit ermöglicht. Entsprechend der Forderung des GdW ist ein dominierender Wohnanteil möglich. Das Gesetz sieht weiter Erleichterungen des Wohnungsbaus im nicht beplanten Innenbereich bei Nutzungsänderung vorhandener baulicher...

12.01.2017 - BGH: Überweisungszeitpunkt ist für rechtzeitige Mietzahlung maßgeblich

Das Wichtigste:Mit Urteil vom 5. Oktober 2016 hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden, dass es für die Rechtzeitigkeit der Mietzahlung im Überweisungsverkehr nicht darauf ankomme, dass die Miete bis zum dritten Werktag des vereinbarten Zeitabschnitts auf dem Konto des Vermieters eingegangen ist. Es genüge, dass der entsprechende Überweisungsauftrag bis zu diesem Zeitpunkt vorgenommen sei. Eine anderslautende Bestimmung in Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Wohnraummietvertrages ist gem. § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB unwirksam. Die Entscheidung bezieht sich auf Wohnraummietverhältnisse.

16.12.2016 - Keine strengere Form als die Textform in Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Das Wichtigste:Mit Urteil vom 14.12.2016 hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden, dass der Kündigungstatbestand des § 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB (Eigenbedarf) in den Fällen entsprechend anzuwenden ist, in denen als Vermieterin eine teilrechtsfähige (Außen-)Gesellschaft des bürgerlichen Rechts auftritt. Die Entscheidung bedeutet im Ergebnis, dass eine GbR wie eine Vermietergemeinschaft zu behandeln ist.

16.12.2016 - Bundesgerichtshof: Eigenbedarfskündigungen durch Gesellschaft bürgerlichen Rechts zulässig

Das Wichtigste:Mit Urteil vom 14.12.2016 hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden, dass der Kündigungstatbestand des § 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB (Eigenbedarf) in den Fällen entsprechend anzuwenden ist, in denen als Vermieterin eine teilrechtsfähige (Außen-)Gesellschaft des bürgerlichen Rechts auftritt. Die Entscheidung bedeutet im Ergebnis, dass eine GbR wie eine Vermietergemeinschaft zu behandeln ist

Weiterführende Informationen  finden Sie im passwortgeschützten Mitgliederbereich unter "Fachgebiete -> Recht".


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14.07.2016 - Ergänzende Informationen zur gesetzlichen Neuregelung des Abzinsungszinssatzes für Pensionsrückstellungen

Der sich aus der Anwendung der Neuregelung ergebende Entlastungseffekt unterliegt nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB einer Ausschüttungssperre. Dagegen enthält das Gesetz keine ergänzende Regelung im Aktiengesetz, nach der dieser Ergebniseffekt – bei Existenz eines Ergebnisabführungsvertrags – auch abführungsgesperrt ist.

16.03.2016 - Gesetzliche Neuregelung des Abzinsungszinssatzes für Pensionsrückstellungen

Die gesetzliche Neuregelung des Abzinsungszinssatzes für Pensionsrückstellungen tritt am 17. März 2016 in Kraft.

Weiterführende Informationen finden Sie im passwortgeschützten Mitgliederbereich unter "Fachgebiete -> Rechnungslegung/Prüfung".


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08.03.2017 - Rundschreiben Radon in Gebäuden

Die Bundesregierung hat einen Kabinettsbeschluss zum "Entwurf eines Gesetzes zur Neuordnung des Rechts zum Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung" (Strahlenschutzgesetz) gefasst. Für die Wohnungswirtschaft von Bedeutung sind Regelungen zum Schutz vor Radon in Aufenthaltsräumen.

28.10.2016 - Rundschreiben Abfallverzeichnisverordnung Polystyrolabfälle

Derzeit bestehen bei vielen Wohnungsunternehmen Entsorgungsengpässe bei Polystyrol und anderen (nicht HBCD-haltigen) geschäumten Bauabfällen. Hintergrund ist die geänderte Abfallverzeichnisverordnung, nach der Abfälle mit dem Flammschutzmittel HBCD als gefährlicher Abfall gelten. Es zeichnen sich Übergangslösungen per Länderministererlass ab.

Weiterführende Informationen  finden Sie im passwortgeschützten Mitgliederbereich unter "Fachgebiete -> Energie und Technik".


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10.11.2015 - Neues bundesweites Förderprogramm des Bundesbauministeriums

Neues bundesweites Förderprogramm zum Bau von Variowohnungen. Gefördert wird der forschungsbedingte Mehraufwand von Konzepten für Modellvorhaben, die flexibel den besonderen Anforderungen von unterschiedlichen Nutzergruppen (Studierenden, Auszubildenden und Rentnern) gerecht werden. Für das neue Programm stehen 120 Millionen Euro bereit. Der Förderzeitraum läuft vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2018.

12.06.2015 - Neue Studie des Verbändebündnis Wohnungsbau

Neue Studie des Verbändebündnisses Wohnungsbau abrufbar: "Kostentreiber für den Wohnungsbau" der ARGE Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V. Kiel

08.12.2014 - Bonitätsanalyse der Deutschen Bundesbank – Ergebnisse der Initiative des GdW

Der GdW hat erreicht, dass die wohnungswirtschaftlichen Besonderheiten im Ratingsystem der Deutschen Bundesbank besser berücksichtigt werden. Die Immobilienbranche wird seit dem 31.03.2014 im Ratingsystem der Deutschen Bundesbank in einem separaten Sektor abgebildet.

20.01.2014 - SEPA-Einführung: Terminverschiebung auf den 01.08.2014

EU-Kommission schlägt Terminverschiebung für SEPA-Einführung auf 01.08.2014 vor. Allerdings wird der Kommissionsvorschlag erst rückwirkend in Kraft treten, so dass wir allen Unternehmen, die bisher noch nicht auf SEPA umgestellt haben, empfehlen, Ihre Umstellungsprojekte bis 31.01.2014 abzuschließen

Weiterführende Informationen  finden Sie im passwortgeschützten Mitgliederbereich unter "Fachgebiete -> Betriebswirtschaft".


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